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Plädoyer für ein perfektes „Drei-Steine-Feuer“.


under construction, "manuscript", will be translated into English.
The text is about a yearly meeting of the OROMO people.
The women bring food, pots and wood
and they make perfect meals with
3-stones fires...
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Viel wurde über die Unzulänglichkeit des seit jahrtausenden der Menschheit vertrauten
„Drei-Steine Feuers“ geschrieben und geforscht. Aber wenn ich mir die Kochbegebenheit ansehe anlässlich eines Kulturtages der äthiopischen Oromos in Kenia, dann kommen mir doch Bedenken über unsere Weltverbesserungsanschauung und unsere „Technologieverbesserungen“, denke ich, dass das 3-Steine Feuer wenigstens in diesem Fall perfekt die Bedürfnisse der Frauen erfüllt!


Einmal im Jahr treffen sich die Oromos auf einer heiligen Waldlichtung. Ein Kranz von großen Bäumen, eine Wiese, nichts deutet frühmorgens darauf hin, dass sich hier in ein paar Stunden hunderte von Menschen den ganzen Tag versam­meln und essen werden. Einige Frauen tauchen auf, einige Bündel Holz haben sie bei sich, andere tragen große Töpfe und andere Säcke mit Zwiebeln und Fleisch, Bohnen und Kartoffeln.

Ruhe und Gelassenheit steht über dem Ganzen, dem Handeln der Frauen. Drei Steine für je einen der großen Töpfe werden aus dem Gebüsch herbei gebracht. Nach und nach beginnen vier oder fünf Feuer unter den Töpfen zu brennen. Die Frauen scheinen sehr zufrieden und erfahren zu sein, sie stellen sich in die Himmelsrichtung, in der sie kein Rauch behindert, mit ihrem langen Kochlöffel haben sie perfekt das Rösten der großen Mengen an Zwiebeln  und Tomaten unter Kontrolle, später kommt das Fleisch hinzu. Die langen Holzscheite brennen perfekt und geben genau die Quantität an Hitze ab, die die Frauen fürs kochen benötigen. Nach dem Abbrand der Holzscheite wird die verbleibende Holzkohle auf den Deckel der großen Töpfe gegeben und eine milde Hitze sorgt für eine weitere Wärmung der Gerichte.
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Was geht mir doch alles durch den Kopf, die Warnungen, die Missbilligungen, die Kritiken in den Büchern für diese Art von Feuer. Verbesserte Herde und neue Designs müssen her um das „Drei-Steine-Feuer“ zu ersetzen! Aber hier, in diesem speziellen Fall jedenfalls, können wir etwas nachsichtiger sein!.


Ist es nicht egal wenn etwas mehr von dem eh schon vorhandenen und mitgebrachten Holz unter den Steinen verbrennt! Ist es nicht schön wenn sich ein paar Tage nach der Versammlung nichts mehr sich davon erahnen lässt, das hier noch vor kurzem unter den heiligen Bäumen, für hunderte von Menschen, den Oromos gekocht wurde, man nichts mehr sieht als ein paar Spuren von Holzkohle und ein paar verstreute Steine, bis zum nächsten Jahr wenn sie wieder komme im September….

Chris Adam, 2006

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And what we have here?

Exactly the opposite to: “No "final speech and plaedoyer" for an open fire!“

It’s a kiln to burn ceramic pots in a brazilian town in Permanbuco. The town of Caruabu is a famous place to produce ceramics and it’s to assume that these people are experienced how to burn wood efficiently.

But it’s not like this. In this case the wood is wasted because it’s burnt outside of the fire chamber!

With easy changes, building a fire box, or burning the wood more inside the kiln an improvement could be done!